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Kniestock und DG-Decke

An den heissesten Tagen des Jahres ging es auch bei uns auf der Baustelle heiss her. Neben Elektro- und Sanitärarbeiten und dem Einbau der Fenster haben wir damit begonnen, die Dachgeschoss Decke einzuziehen. Dafür verlegten wir auf dem Kehlgebälk OSB Platten. Dieser Boden soll es uns später erleichtern, die Zwischensparren-dämmung bis zum First anzubringen. Später werden wir diese Decke von unten dämmen und mit Rigipsplatten versehen. Eine weitere Eigenleistung war auch beim Kniestock erforderlich. Um einen sauberen Abschluss zwischen Kniestock und Sparren zu bekommen, haben wir wieder einmal Porenbetonsteine verklebt.

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Fenster

Ein weiterer wichtiger Schritt ist vollbracht. Nachdem wir nun schon eine Bautüre haben und auch die Nebeneingangstüren für die Garage und den Kellerabgang montiert wurden, wurden nun innerhalb von zwei Tagen unsere 2-fach verglasten Fenster von der Firma Striegel eingebaut. Zuerst wurden die Schüco-Rahmen zur Montage vorbereitet und dafür mit Rolladenkästen und zugehöriger Kurbel versehen. Die Rahmen wurden dann mit Dichtband beklebt und mit Hilfe von Keilen in die passenden Ausspaarungen eingesetzt. Dort wurden sie dann mit Schrauben fest mit dem Mauerwerk verbunden und anschliessend ausgeschäumt. Nach der Montage der Rahmen erfolgte die der Flügel. Diese wurden in die dafür vorgesehenen Scharniere eingehängt. Zuletzt konnten dann noch die Fenstergriffe montiert werden. Ein Fenster wird nun noch nachgeliefert, da der Anschlag nicht gepasst hat. Die Fenster im OG erhalten dann auch noch abschliessbare Fenstergriffe als Kindersicherung.

Sanitär-/Elektrorohinstallation Teil 2

Nachdem in ersten Schritt, wie bereits geschrieben, die Leerrohre und -dosen verlegt wurden, mussten nun die eigentlichen Elektrodrähte und -kabel eingezogen werden. Man nehme zwei gelernte Elektriker, Zugband, Abisolierzangen, Isolierband, Seitenschneider und die passenden Drähte und es kann losgehen. Unser persönlicher Tipp: Wenn’s nicht sauber läuft, hilft Flüssigseife!!!

Auch ohne Seife wie geschmiert lief es bei den Sanitärfachmännern. Die Unterputzarmaturen für die Duschen und Badewanne wurden eingebaut. Um die Dichtigkeit der verlegten Wasserrohre zu prüfen, wurde dann noch Luft mit einem Druck von 10 Bar eingepresst. Ergebnis: auch am Abend noch konstanter Druck. So konnten wir dann die Armaturen später ummauern.

Sehr holprig lief es dagegen bei der Installation des Hausanschlusses (Strom, Telefon, Kabelfernsehen). Die von der EnBW beauftragte Firma hat es trotz vorherigem Anzeichnen nicht geschafft, die Anschlusskästen an der richtigen Stelle im Technikraum zu montieren. Stattdessen wurden diese im Treppenaufgang befestigt. Nach mehreren Telefonaten wurde dies dann berichtigt. So musste erneut aufgebaggert und ein neuer Durchbruch geschaffen werden. Die angebrachten Kabel mussten verlängert und die alte Durchführung wieder verschlossen werden.

Vormauerungen

Wie bereits berichtet, mauerten wir diverse Wände aus Porenbetonsteinen, die für die Installation der Armaturen in den Bädern nötig sind. Die beiden Spülkästen für die WCs wurden zwischenzeitlich von der Firma Visek montiert und von uns anschliessend eingemauert. Aber damit nicht genug des Mauerns. Da das Waschbecken und die Dusche im Gäste-WC an einer Außenwand angebracht werden sollen, war auch hier eine Vormauerung unumgänglich. Im Bad haben wir als Seitenwand für die Dusche ebenfalls eine Wand aus Porenbetonsteinen gemauert.

Wäscheabwurf

Wahrscheinlich wünscht sich jede Hausfrau einen Wäscheabwurf. Ich auch… Und ich bekomme ihn!!! Die nötige Aussparung im den Geschoßdecken haben die Maurer vorbereitet. In Eigenleistung haben wir dann diese Woche KG-Rohre (Kanalgrundrohre – werden eigentlich zur Abwasserentsorgung verwendet) mit einem Durchmesser von 30cm aus PVC in diesen Schacht eingesetzt, betoniert und mit Porenbetonsteinen zugemauert. Der Wäscheabwurf lässt sich vom Badezimmer im DG sowie im EG vom Flur aus befüllen und endet dann im Keller direkt neben der Waschmaschine. Vom Flur aus haben wir die Wand zum Schacht durchbrochen und mit Holz verkleidet. Die Übergänge mussten dann noch mit PU Schaum geschlossen werden. Später werden wir dann noch im Bad und Flur Klappen anbringen, um die Einwurfschächte zu schließen.