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Heizung & Warmwasser

Die Firma Visek hat heute unsere Heizung abschliessend in Betrieb genommen. Es handelt sich dabei, wie bereits geschrieben, um eine Luft-Wärmepumpe der Firma Rotex in Verbindung mit einem Warmwasserspeicher (Hybrid Cube 500). Er unterscheidet sich im Vergleich zu herkömmlichen Warmwasserspeichern dadurch, daß die Wärme nicht direkt im Trinkwasser, sondern im Speicherwasser gespeichert wird. Das Trinkwasser läuft dann in einem Rohrkreislauf wiederum durch dieses Speicherwasser und wird dadurch erwärmt. Dadurch können sich keine gesundheitsgefährdenden Legionellen (Bakterien) bilden und das sonst notwendige wöchentliche Aufheizen des gesamten Trinkwasserspeichers auf über 60°C entfällt. Um zusätzlich zur bereits funktionierenden Heizung die Warmwasseraufbereitung in Betrieb nehmen zu können, wurden Eckventile bwz. Wasseranschlüsse montiert sowie die Leitungen befüllt und entlüftet. Außerdem wurde im Keller noch ein Außgußbecken montiert, so dass wir endlich warmes Wasser aus dem Hahn lassen können.

Heizung

Endlich konnten wir unsere Heizung in Betrieb nehmen. Nachdem der Estrich begehbar war, konnte die Sanitärfirma Visek den Wärmespeicher aufstellen und an das Innengerät unserer Luft-Wärme-Pumpe anschliessen. In unserem Technikraum befinden sich nun neben der Heizung der Zählerschrank und die Anschlüsse für Wasser, Telefon und Kabelfernsehen. So gilt es Unmengen von Zuleitungen und Kabeln zu verstauen, wofür wir entsprechende Kanäle gelegt haben. Darüberhinaus konnten wir im Keller auch schon Aufputz die Lichtschalter und Steckdosen montieren und haben überall im Haus Licht. Nachdem am Dienstag ein Mitarbeiter der EnBW die Zähler für Allgemein- und Niedertarifstrom sowie ein Tarifschaltgerät eingebaut hat, konnte die Heizung (nun nicht mehr auf den Baustromzähler) in Betrieb genommen werden. Die Temperatur wird Schritt für Schritt von 25 auf 55°C erhöht, um den Estrich zu trocknen. Dies wird ca. 6 Wochen in Anspruch nehmen. Für uns heißt es nun mehrmals täglich Stoßlüften und dabei schon einmal die Fenster (-flügel) zählen, die später geputzt werden müssen: 28!

Fußbodenheizung

Auf die Dämmplatten der Estrichleger wurden nun von der Sanitärfirma Visek Wärme- und Trittschalldämm-Matten aus Polystyrol Hartschaum ausgerollt und mit Stretchband verbunden. Die Heizrohre der Fußbodenheizung werden darauf schlingenförmig ausgelegt und durch Clips mit 2 Kunststoff-Widerhaken, die festgetackert werden, befestigt. Die einzelnen Heizrohre laufen in jedem Stockwerk gebündelt zu den Unterverteilern, die mit der Heizung im Keller verbunden sind. An der Westseite unseres Hauses wurde das Außengerät für unsere Luft-Wärme-Pumpe angebracht. Es entzieht später der Luft ihre Wärme und überträgt sie an das Innengerät und von dort auf das Heiz- und Warmwassersystem. Auf den fertigen Estrich wird dann noch der Wärmespeicher gesetzt und die Heizung kann dann in Betrieb genommen werden. Unsere beiden Bäder haben außerdem noch Handtuchheizkörper erhalten, die zusätzlich zur Fußbodenheizung betrieben werden können.

Eigenleistungen Elektro/Sanitär

Um die zeitliche Lücke zwischen Gipser und Estrichleger sinnvoll zu füllen, stand in den letzten drei Wochen wieder jede Menge Eigenleistung auf dem Plan. Unsere Bade- und Duschwannen wurden auf die Baustelle geliefert und mussten eingebaut werden. Wieder mal eine handwerkliche Premiere für uns, aber wir haben auch das gemeistert. Zudem konnten  nach dem Verputzen die Putzdeckel der Schalterdosen entfernt und Schalter und Steckdosen installiert werden. Und dann musste für den Estrichleger natürlich aufgeräumt werden: Werkzeug und Bauschutt raus; Besen rein.

Sanitär-/Elektrorohinstallation Teil 2

Nachdem in ersten Schritt, wie bereits geschrieben, die Leerrohre und -dosen verlegt wurden, mussten nun die eigentlichen Elektrodrähte und -kabel eingezogen werden. Man nehme zwei gelernte Elektriker, Zugband, Abisolierzangen, Isolierband, Seitenschneider und die passenden Drähte und es kann losgehen. Unser persönlicher Tipp: Wenn’s nicht sauber läuft, hilft Flüssigseife!!!

Auch ohne Seife wie geschmiert lief es bei den Sanitärfachmännern. Die Unterputzarmaturen für die Duschen und Badewanne wurden eingebaut. Um die Dichtigkeit der verlegten Wasserrohre zu prüfen, wurde dann noch Luft mit einem Druck von 10 Bar eingepresst. Ergebnis: auch am Abend noch konstanter Druck. So konnten wir dann die Armaturen später ummauern.

Sehr holprig lief es dagegen bei der Installation des Hausanschlusses (Strom, Telefon, Kabelfernsehen). Die von der EnBW beauftragte Firma hat es trotz vorherigem Anzeichnen nicht geschafft, die Anschlusskästen an der richtigen Stelle im Technikraum zu montieren. Stattdessen wurden diese im Treppenaufgang befestigt. Nach mehreren Telefonaten wurde dies dann berichtigt. So musste erneut aufgebaggert und ein neuer Durchbruch geschaffen werden. Die angebrachten Kabel mussten verlängert und die alte Durchführung wieder verschlossen werden.

Vormauerungen

Wie bereits berichtet, mauerten wir diverse Wände aus Porenbetonsteinen, die für die Installation der Armaturen in den Bädern nötig sind. Die beiden Spülkästen für die WCs wurden zwischenzeitlich von der Firma Visek montiert und von uns anschliessend eingemauert. Aber damit nicht genug des Mauerns. Da das Waschbecken und die Dusche im Gäste-WC an einer Außenwand angebracht werden sollen, war auch hier eine Vormauerung unumgänglich. Im Bad haben wir als Seitenwand für die Dusche ebenfalls eine Wand aus Porenbetonsteinen gemauert.

Sanitär-/Elektrorohinstallation

Im ganzen Haus ist unser Boden nun übersäat von Wasserleitungen und Leerrohren für Elektroleitungen. Die Firma Visek verlegt momentan sämtliche Abwasserrohre, die Leitungen für Warm-/Kaltwasser sowie die zugehörige Zirkulationsleitung. In den Bädern und der Küche werden die entsprechenden Anschlüsse bzw. Unterputzarmaturen montiert. Für die beiden WC-Spülkästen und die Badewanne haben wir in Eigenleistung Wände aus Porenbeton gemauert. Nach Befestigung der Spülkästen werden diese von uns wiederum mit Ytong-Steinen ummauert. Parallel dazu ging auch die Elektrorohinstallation in Eigenleistung weiter. Die Leerrohre für Antenne und Telefon  sowie alle Zuleitungen für die einzelnen Stromkreise sind gelegt und werden über den Boden mit den Unterverteilern verbunden.