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Heizung

Endlich konnten wir unsere Heizung in Betrieb nehmen. Nachdem der Estrich begehbar war, konnte die Sanitärfirma Visek den Wärmespeicher aufstellen und an das Innengerät unserer Luft-Wärme-Pumpe anschliessen. In unserem Technikraum befinden sich nun neben der Heizung der Zählerschrank und die Anschlüsse für Wasser, Telefon und Kabelfernsehen. So gilt es Unmengen von Zuleitungen und Kabeln zu verstauen, wofür wir entsprechende Kanäle gelegt haben. Darüberhinaus konnten wir im Keller auch schon Aufputz die Lichtschalter und Steckdosen montieren und haben überall im Haus Licht. Nachdem am Dienstag ein Mitarbeiter der EnBW die Zähler für Allgemein- und Niedertarifstrom sowie ein Tarifschaltgerät eingebaut hat, konnte die Heizung (nun nicht mehr auf den Baustromzähler) in Betrieb genommen werden. Die Temperatur wird Schritt für Schritt von 25 auf 55°C erhöht, um den Estrich zu trocknen. Dies wird ca. 6 Wochen in Anspruch nehmen. Für uns heißt es nun mehrmals täglich Stoßlüften und dabei schon einmal die Fenster (-flügel) zählen, die später geputzt werden müssen: 28!

Estrich

Fast auf den Tag genau 6 Monate nach dem ersten Spatenstich haben wir heute unseren Estrich bekommen. Der Heizestrich liegt nun auf den Dämmplatten und wird seitlich von Dämmstreifen ummantelt, so dass keinerlei schall- oder wärmeübertragende Verbindung zum restlichen Gebäude besteht. Die Firma Bea hat einen Spezial-LKW, in dem in getrennten Kammern Bindemittel und Estrichsand gelagert sind. Erst auf der Baustelle wird die gewünschte Fließestrichmischung individuell hergestellt wird. Dabei ist die Qualität immer gleichbleibend und Restmengen fallen nicht an. Der Fließestrich legt sich dicht um die Rohre und wird nach dem Aufbringen durch Rütteln verdichtet. Nach drei Tagen ist der Estrich begehbar und nach in ca. 6 Wochen wird er ausgetrocknet sein, so dass auf der enstandenen ebenen Fläche die Böden verlegt werden können.

Fußbodenheizung

Auf die Dämmplatten der Estrichleger wurden nun von der Sanitärfirma Visek Wärme- und Trittschalldämm-Matten aus Polystyrol Hartschaum ausgerollt und mit Stretchband verbunden. Die Heizrohre der Fußbodenheizung werden darauf schlingenförmig ausgelegt und durch Clips mit 2 Kunststoff-Widerhaken, die festgetackert werden, befestigt. Die einzelnen Heizrohre laufen in jedem Stockwerk gebündelt zu den Unterverteilern, die mit der Heizung im Keller verbunden sind. An der Westseite unseres Hauses wurde das Außengerät für unsere Luft-Wärme-Pumpe angebracht. Es entzieht später der Luft ihre Wärme und überträgt sie an das Innengerät und von dort auf das Heiz- und Warmwassersystem. Auf den fertigen Estrich wird dann noch der Wärmespeicher gesetzt und die Heizung kann dann in Betrieb genommen werden. Unsere beiden Bäder haben außerdem noch Handtuchheizkörper erhalten, die zusätzlich zur Fußbodenheizung betrieben werden können.

Estrich Vorbereitung

Nach fast drei Wochen Pause haben wir endlich wieder Handwerker auf der Baustelle. Die Estrichleger der Firma Bea haben im ganzen Haus EPS-Dämmplatten aus Styropor verlegt. Die Zwischenräume wurden mit ES Perlit Estrichschüttung aufgefüllt, ein Silikatgestein vulkanischen Ursprungs mit hervorragender Wärme- und Schalldämmung. Nächste Woche werden darauf dann die Rohrschlangen für die Fußbodenheizung verlegt, bevor der eigentliche Estrich aufgebracht wird, der dann als Untergrund für die Bodenbeläge dient.