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Spritzputz EG

Die meisten Decken im Erdgeschoss haben diese Woche einen Spritzputz erhalten. Dieser enthält ein feines Styroporgranulat, Farbe und Kleber und wird mithilfe einer Pumpe gleichmässig auf die Decke aufgespritzt. Zuvor wurden die Fenster abgeklebt und eine weiße Grundierung (Farbe gemischt mit Quarzhaftgrund) aufgetragen.

Estrich Vorbereitung

Nach fast drei Wochen Pause haben wir endlich wieder Handwerker auf der Baustelle. Die Estrichleger der Firma Bea haben im ganzen Haus EPS-Dämmplatten aus Styropor verlegt. Die Zwischenräume wurden mit ES Perlit Estrichschüttung aufgefüllt, ein Silikatgestein vulkanischen Ursprungs mit hervorragender Wärme- und Schalldämmung. Nächste Woche werden darauf dann die Rohrschlangen für die Fußbodenheizung verlegt, bevor der eigentliche Estrich aufgebracht wird, der dann als Untergrund für die Bodenbeläge dient.

Gipserarbeiten

In die Riege unserer Bauarbeiter können sich nun auch die Gipser einreihen, die seit Anfang September mehrfach Hand angelegt haben. Herr Sass und Herr Winkler hatten bei unserem verwinkelten Haus auch Einiges zu tun. Die Vorarbeit hat dabei fast die meiste Zeit in Anspruch genommen. Die Wände mussten an den Kanten mit Führungsschienen versehen und die Fensterlaibungen mit Rigipsplatten verkleidet werden.  An Problemstellen, wie der Kamin und die Übergänge von Mauerwerk zu Beton, also z. B. die Betongürtel am Kniestock wurde zusätzlich ein Gewebe mit eingearbeitet. Eine besondere Vorabeit war auch in den Bädern nötig. Hier wurden in regelmässigen  Abständen an den Wänden spezielle Schnellputzleisten angebracht, die eine planebene Putzfläche ermöglichen, um später Fliesen in exakter Flucht anbringen zu können. Auf die vorbereiteten Wände wurde dann der Grundputz gespritzt und mit dem Richtscheid abgezogen. Der Grundputz dient zur Ebnung des Untergrundes, bevor die Oberfläche durch Fliesen oder Dekorputz gestaltet werden kann. Die Decken und Wände im Keller sowie die Decke im EG sind aus glatten Betonplatten und benötigen daher keinen Grundputz. Ihre Fugen müssen allerdings verschlossen werden. So haben wir in Eigenleistung erst die Löcher mit Maschinenputz verspachtelt, mit einer Traufel abgekratzt und anschliessend mit einer Spachtelmasse namens Uniflott verfüllt. Die Überstände wurden dann erneut abgeschabt, nochmals mit Uniflott bearbeitet und abgeschliefen. Der Grundputz an den übrigen Wänden wurde nach dem Antrocknen von den Gipsern mit einer Trapezlatte bearbeitet („geschnitten“) und später mit einem Gitterrabott abgekratzt. Mit Hilfe der Wasserwaage wurde dann noch kontrolliert, ob alles im Lot ist.

Fenster Teil2

Noch einmal konnten wir die Fensterbauer auf der Baustelle begrüssen. Sie brachten die Außensimse und Rolladenkurbeln an und tauschten zwei Fenster aus, deren Anschläge falsch waren. Es fehlen allerdings noch immer die abschliessbaren Fenstergriffe im OG und beim Fenster im Wohnzimmer haben wir einen produktionsbedingten Kratzer entdeckt. Es wird also nicht der letzte Besuch gewesen sein.

Wir stellten zudem fest, dass am Erker unter der Terassenschiebetür Regenwasser eingedrungen ist. Von seiten der Fensterbauer konnte keine Lösung gefunden werden, daher baten wir den Maurer Wohlhüter um Rat. Er bot uns an, die Terassentüren im EG mit Dichtbahn zu versiegeln, aber nur gegen Rechnung, da dies nicht die eigentliche Aufgabe der Maurer sei. Ein kurzer Anruf bei Herrn Zisterer genügte, um dies als kostenlose Leistung der Firma Schwabenland zu bekommen, so dass die Firma Wohlhüter loslegen konnte. In diesem Zuge wurden die Nebeneingangstüren auch noch mit zusätzlichen Stürzen versehen, da die Türöffnungen nach Plan zu groß ausgefallen sind.

Fenster

Ein weiterer wichtiger Schritt ist vollbracht. Nachdem wir nun schon eine Bautüre haben und auch die Nebeneingangstüren für die Garage und den Kellerabgang montiert wurden, wurden nun innerhalb von zwei Tagen unsere 2-fach verglasten Fenster von der Firma Striegel eingebaut. Zuerst wurden die Schüco-Rahmen zur Montage vorbereitet und dafür mit Rolladenkästen und zugehöriger Kurbel versehen. Die Rahmen wurden dann mit Dichtband beklebt und mit Hilfe von Keilen in die passenden Ausspaarungen eingesetzt. Dort wurden sie dann mit Schrauben fest mit dem Mauerwerk verbunden und anschliessend ausgeschäumt. Nach der Montage der Rahmen erfolgte die der Flügel. Diese wurden in die dafür vorgesehenen Scharniere eingehängt. Zuletzt konnten dann noch die Fenstergriffe montiert werden. Ein Fenster wird nun noch nachgeliefert, da der Anschlag nicht gepasst hat. Die Fenster im OG erhalten dann auch noch abschliessbare Fenstergriffe als Kindersicherung.

Sanitär-/Elektrorohinstallation Teil 2

Nachdem in ersten Schritt, wie bereits geschrieben, die Leerrohre und -dosen verlegt wurden, mussten nun die eigentlichen Elektrodrähte und -kabel eingezogen werden. Man nehme zwei gelernte Elektriker, Zugband, Abisolierzangen, Isolierband, Seitenschneider und die passenden Drähte und es kann losgehen. Unser persönlicher Tipp: Wenn’s nicht sauber läuft, hilft Flüssigseife!!!

Auch ohne Seife wie geschmiert lief es bei den Sanitärfachmännern. Die Unterputzarmaturen für die Duschen und Badewanne wurden eingebaut. Um die Dichtigkeit der verlegten Wasserrohre zu prüfen, wurde dann noch Luft mit einem Druck von 10 Bar eingepresst. Ergebnis: auch am Abend noch konstanter Druck. So konnten wir dann die Armaturen später ummauern.

Sehr holprig lief es dagegen bei der Installation des Hausanschlusses (Strom, Telefon, Kabelfernsehen). Die von der EnBW beauftragte Firma hat es trotz vorherigem Anzeichnen nicht geschafft, die Anschlusskästen an der richtigen Stelle im Technikraum zu montieren. Stattdessen wurden diese im Treppenaufgang befestigt. Nach mehreren Telefonaten wurde dies dann berichtigt. So musste erneut aufgebaggert und ein neuer Durchbruch geschaffen werden. Die angebrachten Kabel mussten verlängert und die alte Durchführung wieder verschlossen werden.

Vormauerungen

Wie bereits berichtet, mauerten wir diverse Wände aus Porenbetonsteinen, die für die Installation der Armaturen in den Bädern nötig sind. Die beiden Spülkästen für die WCs wurden zwischenzeitlich von der Firma Visek montiert und von uns anschliessend eingemauert. Aber damit nicht genug des Mauerns. Da das Waschbecken und die Dusche im Gäste-WC an einer Außenwand angebracht werden sollen, war auch hier eine Vormauerung unumgänglich. Im Bad haben wir als Seitenwand für die Dusche ebenfalls eine Wand aus Porenbetonsteinen gemauert.